16.45-17.30   Christoph Tholen: "Kein Körper ohne Bild. Zur Zwischenleiblichkeit der Medien"  
  Georg Christoph Tholen, Prof. Dr. phil., studierte Philosophie, Soziologie und Psychologie an den Universitäten Bonn, Köln, Marburg und Hannover. Von 1980 bis 2000 forschte und lehrte er an der Universität GH Kassel, Wissenschaftliches Zentrum für Kulturforschung und Fachbereich Erziehungs- und Humanwissenschaften, zeitweise Lehrbeauftragter an den Universitäten Berlin (FU), Frankfurt a.M., Klagenfurt und Lüneburg; im WS 98/99 Vertretungsprofessur für Medienwissenschaft an der Friedrich-Schiller-Universität Jena, seit 2001 Professor für Medienwissenschaft mit kulturwissenschaftlichem Schwerpunkt an der Universität Basel. Forschungsschwerpunkte: Kultur- und Medienphilosophie, Raum und Zeit, Blick und Bild, Erinnern und Vergessen. Veröffentlichungen (Auswahl): Wunsch-Denken. Versuch über den Diskurs der Differenz, Kassel 1986; (Hg. zus. mit M. Scholl): Zeit-Zeichen. Aufschübe und Interferenzen zwischen Echtzeit und Endzeit, Weinheim 1990; (Hg. zus. mit M. Heller u. M. Scholl): Zeitreise. Bilder-Machinen-Strategien-Rätsel, Basel/Frankfurt a.M. 1993; (Hg. zus. mit N. Bolz u. F. Kittler): Computer als Medium, München 1994; (Hg. zus. mit M. Sturm u. R. Zendron): Phantasma und Phantome. Gestalten des Unheimlichen in Kunst und Psychoanalyse, Linz 1995; (Hg. zus. mit E. Weber): Über das Vergessen(e). Anamnesen des Undarstellbaren, Wien 1997; (Hg. zus. mit M. Scholl): DisPositionen. Beiträge zur Dekonstruktion von Raum und Zeit, Kassel 1997; (Hg. zus. mit W. Coy und M. Warnke): HyperKult. Geschichte, Theorie und Kontext digitaler Medien, Basel/Frankfurt a. M. 1997; (Hg. zus. mit S. Schade): Konfigurationen. Zwischen Kunst und Medien, München 1999.