| |
|
|
|
| |
16.00-17.00 |
|
Sasha Waltz: "17-25/4" [Dialoge 2001]
|
|
|
|
|
Der Architekt Erich Mendelsohn entwarf 1928 am Lehniner Platz ein visionäres Städtebauensemble,
im Zentrum die heutige Schaubühne. Theater, Kino, Apartmenthäuser, Cafés, Läden, Büros,
Garagen und ein Tennisplatz fügten sich zu einem Ganzen, das auch heute noch fasziniert.
Sasha Waltz läßt sich, wie bereits 1999 im Jüdischen Museum, auf den Dialog mit einer
inspirierenden Architektur und Stadtlandschaft ein. Alle beteiligten Künstler
experimentieren gemeinsam mit neuen Sichtweisen und Perspektiven,
die sich aus der Verbindung von Tanz, Raum, Licht und Video ergeben. Während der Konferenz "Kollektiv-Körper" zeigt Sasha Waltz
Fragmente aus diesem Projekt.
Sasha Waltz, Tänzerin und Choreographin,
studierte 1983-86 an der Shool for New Dance Development, Amsterdam.
1986-87 tanzte sie in New York, danach in ganz Europa und kam
1992 für ein Stipendium am Künstlerhaus Bethanien nach Berlin.
Gemeinsam mit Jochen Sandig gründete sie 1993 Sasha Waltz & Guests (Traveloque-Trilogie 1993-95)
und 1996 die Sophiensäle (Allee der Kosmonauten 1996, Zweiland 1997, Na Zemlje 1998).
1999 konzipierte sie das Projekt "Dialoge '99" für das Jüdische Museum Berlin, das sie zu ihrer
Eröffnungsproduktion Körper (2000) an der Schaubühne weiterentwickelte. Mitglied der Künstlerischen Leitung,
Schaubühne am Lehniner Platz.
|
|
|